Erstellen Sie Ihr virtuelles Kraftwerk

Als das offenste Energiemanagementsystem (EMS) in Europa sind wir mit über 250 Marken von Batterien, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Ladestationen kompatibel.

SmartgridX ist das virtuelle Kraftwerk (VPP) von Eniris. Es integriert nahtlos Anlagen, die mit SmartgridOne-EMS-Hardware ausgestattet sind, EMS-Systeme von Drittanbietern sowie über API gesteuerte Anlagen in die SmartgridOne-Cloud. Als Energieversorger oder -händler können Sie dieses VPP selbst verwalten oder mit Eniris zusammenarbeiten, um eine marktübergreifende Strategie zu entwickeln. Durch die Optimierung der Day-Ahead-, Intraday-, Imbalance- und Ancillary-Märkte helfen wir Ihnen, die Gesamtrendite Ihres Portfolios zu maximieren.

Erstellen Sie Ihr virtuelles Kraftwerk

Als das offenste Energiemanagementsystem (EMS) in Europa sind wir mit über 500 Marken von Batterien, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Ladestationen kompatibel. Die Anbindung erfolgt schnell und einfach, ohne dass Ihre Anlage unterbrochen wird.

Über die API verbinden

Wir verbinden Ihre Batterien oder PV-Anlagen über eine API direkt mit unserer VPP-Lösung SmartgridX.

Verbinden Sie sich über SmartgridOne

Falls die cloudbasierte Steuerung (API) nicht verfügbar ist oder Sie die zuverlässigste Option bevorzugen – die lokale Steuerung über Hardware –, bieten wir die SmartgridOne-Steuerbox an. Diese ermöglicht die direkte Verwaltung Ihrer Anlagen. Diese Anlagen können lokal über unseren SmartgridOne-Controller, ein EMS eines Drittanbieters oder direkt über die API mittels SmartgridX verwaltet werden.

Optimieren Sie Ihr Energieportfolio

Wir sind auf den Märkten tätig, auf denen Sie uns einsetzen möchten – entweder über einen Aggregator oder über eine direkte Verbindung zum BRP oder BSP. Wenn Sie über einen eigenen Handelsdesk verfügen, können Sie auch unsere API nutzen, um Ihr Portfolio auszugleichen.

Day-Ahead- und Intraday-Handel

Nahtlose Anbindung an eine Vielzahl von Strombörsen. Unsere Lösungen unterstützen Lastabwurf, das strategische Laden von Batteriesystemen und die zeitliche Optimierung der Ladeinfrastruktur.

Ausgleichsmarkt

Wir drosseln strategisch die Leistung von PV-Anlagen oder steuern Batterien, um Chancen auf dem Ausgleichsmarkt zu nutzen und so von Marktschwankungen zu profitieren. Der vom lokalen Netzbetreiber verwaltete Ausgleichsmarkt ermöglicht es uns, Preissignale mit einer gewissen Verzögerung anhand der von ihm veröffentlichten Werte zu verarbeiten (z. B. sind dies bei Elia 1-Minuten-Werte) oder alternativ durch die Nutzung von Prognosen Dritter vorausschauend zu handeln.

Nebenmärkte

Auf den Nebenmärkten sind wir über Aggregatoren oder in Zusammenarbeit mit BSPs tätig. Unsere Integrationen decken alle wichtigen Akteure in Europa ab, und wir erweitern unser Portfolio kontinuierlich.

Prognosen und Anpassung

  • Prognose: Wir prognostizieren die verfügbare Flexibilität für eine oder mehrere Anlagen in Ihrem Portfolio. Außerdem erstellen wir eine Prognose für den Netzanschlusspunkt.
  • Anpassung: Wir können auf Preissignale von Prognoseanbietern wie Dexter Energy oder ähnlichen Anbietern reagieren und diese mithilfe eines maßgeschneiderten Algorithmus in Maßnahmen für einzelne Anlagen, Gruppen oder ganze Portfolios umsetzen. Die Entwicklung dieses maßgeschneiderten Algorithmus erfordert Beratungsaufwand unsererseits. Er kann Ihre eigenen Prognosen einbeziehen, individuelle Unterschiede bei den Anlagen wie beispielsweise Fördermittel berücksichtigen und weitere Variablen einbeziehen.

Technische Merkmale für die Flexibilitätssteuerung

Robuste und sichere technische Merkmale des Eniris-Systems, die speziell für die Flexibilitätssteuerung und die Netzkonformität entwickelt wurden.

Die Festlegung von tatsächlichen („festen“) Import- und Exportgrenzen für bestimmte Zeiträume oder für die aktuelle Viertelstunde wird über das Eniris-MQTT-Protokoll (insbesondere unter „Site Control“) vollständig unterstützt.

(Interne Testphase): Eniris testet derzeit eine Funktion, bei der Grenzwerte nicht als absolute Spitzengrenzwerte behandelt werden, sondern auf Viertelstunden-Durchschnittswerten basieren. Dies ermöglicht kurzfristige Leistungsspitzen in der Anlage, sofern der daraus resultierende Viertelstunden-Durchschnitt eingehalten wird.

Wenn Netzgrenzwerte übertragen werden, reagieren die zugrunde liegenden Systeme automatisch. Die Priorität und Reihenfolge der Anpassung hängen vom aktiven Regelmodus des Gerätetyps ab. Ist das System beispielsweise auf „Eigenverbrauch aus der Batterie“ eingestellt, speichert das Eniris-System Überschüsse aus der PV-Erzeugung zunächst lokal in der Batterie, bevor es die Solarmodule drosselt, um den Netzgrenzwert einzuhalten.

Für Handelszwecke vorübergehend festgelegte Grenzwerte können jederzeit durch das Senden einer sogenannten „Fallback“-Nachricht über MQTT außer Kraft gesetzt werden. Während dieses Fallback-Zustands setzt das System die Steuerung der Handelsziele aus und überwacht lediglich die angeschlossene Last (GTV) des Kunden. Dies dient als rein hardwarebasierte Sicherheitsmaßnahme, um eine Überlastung der Sicherungen zu verhindern.

Die Funktion zur Festlegung einer negativen Einspeisegrenze (die einen Mindesteinspeisewert von X erzwingt, was für das Engpassmanagement entscheidend ist) wird standardmäßig nicht unterstützt. Dieses spezifische Verhalten kann jedoch implementiert werden. Eniris überträgt den vollständigen Systemstatus (einschließlich Batterieleistung, Ladezustand der Batterie, PV-Ertrag und Verbrauch) und ermöglicht die direkte Steuerung jedes einzelnen steuerbaren Systems über MQTT. Daher kann ein externer Akteur auf Basis der gemeinsam genutzten Daten die Steuerung übernehmen, um einen Export oder Import zu erzwingen.

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