Die Fernsteuerung ermöglicht es Netzbetreibern, industrielle und dezentrale Energiesysteme wie Solarparks und große Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) sicher aus der Ferne zu überwachen und anzupassen. Angesichts des raschen Anstiegs erneuerbarer Energien im belgischen Stromnetz ist dies zu einem unverzichtbaren Instrument für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts im Stromnetz geworden. Besteht die Gefahr einer lokalen Überlastung des Netzes? In diesem Fall kann der zuständige Netzbetreiber die Einspeisung oder Entnahme aus Ihrer Anlage vorübergehend über die Fernsteuerungsbox anpassen, um Stromausfälle zu verhindern.
In Belgien werden die technischen Anforderungen für Netzanschlüsse weitgehend durch die Synergrid-Vorschriften C10/11 festgelegt. Die genauen Schwellenwerte, ab denen eine Fernüberwachung vorgeschrieben ist, hängen von Ihrer Region, der Art der Anlage und dem örtlichen Netzbetreiber ab:
Fluvius wendet strenge Vorschriften an, um das flämische Stromnetz zu sichern, und führt zu diesem Zweck spezielle Hardware (wie beispielsweise den TCK oder den Fernsteuerungsschrank) ein.
ORES betreibt das Stromverteilungsnetz in weiten Teilen der Wallonie. Da dieses Netz ein riesiges Gebiet abdeckt, ist eine aktive Überwachung der industriellen Stromerzeuger von entscheidender Bedeutung.
In der Region Lüttich sorgt RESA für die Netzstabilität in einem Netz, das durch eine Mischung aus städtischen und großindustriellen Verbrauchern gekennzeichnet ist.
Während sich viele Anbieter auf ein einziges Protokoll beschränken, bietet Eniris eine universelle Lösung. Mit unserem SmartgridOne Pro Modell OM1 sind Sie landesweit bestens gerüstet:
100 % validiert: Unsere Kompatibilität ist nicht nur Theorie; der SmartgridOne Pro wurde nun erfolgreich in der Praxis getestet und von Fluvius, ORES und RESA offiziell validiert.
Die Verbindung zwischen Ihrer Anlage und dem Netzbetreiber wird über das standardisierte Protokoll IEC 60870-5-104 hergestellt. In der Regel erfordert diese Umsetzung die Anschaffung und aufwendige Programmierung einer zusätzlichen speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS).
Eniris geht das auf eine wesentlich intelligentere Weise an:

Bei der Inbetriebnahme großer Batterieprojekte stellen Netzbetreiber zusätzliche Anforderungen zur Stabilisierung des Stromnetzes. Eine zentrale Anforderung in diesem Zusammenhang ist die korrekte Umsetzung und Steuerung der Blindleistung.
Haben Sie das nicht schon im ursprünglichen Entwurf vorgesehen? Kein Problem. Wir richten das trotzdem für Sie in unserem Controller ein, ohne zusätzliche Kosten.
Haben Sie ein Solar-, Wind- oder Energiespeicherprojekt, das an die Grenzen der Fernsteuerung stößt? Gehen Sie kein Risiko ein, vom Netzbetreiber abgelehnt zu werden. Entscheiden Sie sich für eine bewährte, kosteneffiziente EMS-Architektur. Kontaktieren Sie uns noch heute.
