Die Art und Weise, wie wir in Schweden für Strom bezahlen, unterliegt derzeit einem radikalen Wandel. Der Fokus verlagert sich vom reinen Verbrauch (kWh) hin zur Netzlast (kW). Bis zum 1. Januar 2027 sind alle schwedischen Netzbetreiber verpflichtet, neue Tarifstrukturen einzuführen, deren Kernstück die „Effektavgift“ (Leistungsgebühr) bildet. Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet dies, dass die gleichzeitige Nutzung mehrerer leistungsstarker Geräte teuer wird. Die Lösung? Intelligente Steuerung durch Systeme wie das Eniris SmartgridOne.
Gemäß den neuen Vorschriften der Energiemarktaufsichtsbehörde (EIFS 2022:1) müssen die Netztarife zu einer effizienteren Nutzung des Stromnetzes beitragen. Da das schwedische Stromnetz durch die rasante Elektrifizierung zunehmend unter Druck gerät, wurde die „Effektavgift“ eingeführt, um den Verbrauchern Anreize zu bieten, ihren Verbrauch zeitlich zu staffeln.
Bis 2027 wird Ihre schwedische Stromrechnung aus vier obligatorischen Bestandteilen bestehen:
Das Problem bei der „Effektavgift“ ist, dass es für einen Menschen fast unmöglich ist, manuell nachzuverfolgen, ob Waschmaschine, Wärmepumpe und Ladestation für Elektroautos gleichzeitig in Betrieb sind. Schon eine einzige Stunde mit hohem Stromverbrauch kann die Netzkosten für den gesamten Monat erheblich in die Höhe treiben.
Das SmartgridOne von Eniris wurde speziell für genau dieses Szenario entwickelt. Das System fungiert als intelligenter Steuerungsmechanismus für alle elektrischen Anlagen in einem Gebäude:
Vollautomatisierung: Anstatt Ihr Verhalten manuell anzupassen, überlassen Sie die Arbeit der Technik. Das SmartgridOne liest Signale des Netzbetreibers aus und reagiert schneller, als es ein Mensch je könnte.
Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Tarife von Ellevio für 2026. Das Unternehmen verwendet ein Modell, bei dem der Durchschnitt Ihrer drei höchsten Stundenspitzen pro Monat (gemessen an drei verschiedenen Tagen) den Preis bestimmt.
In einem typischen Einfamilienhaus in der Region Stockholm wird das Elektroauto (11 kW) aufgeladen, während die Wärmepumpe läuft (4 kW) und jemand das Abendessen zubereitet (3 kW). Dies führt zu einer Spitzenlast von 18 kW.

