FAQ

Fehlerbehebung bevor Sie Support kontaktieren

Die Fehlermeldung „I/O-Fehler: Lese-/Schreibvorgang auf Festplatte, serielle Schnittstelle oder Netzwerk fehlgeschlagen“ weist darauf hin, dass beim Controller ein Problem beim Zugriff auf den internen Speicher, die Kommunikationsanschlüsse oder Netzwerkressourcen aufgetreten ist. In einigen Fällen kann dies durch eine vorübergehende Unterbrechung der Kommunikation oder eine Instabilität des Systems verursacht werden. Starten Sie zunächst den Controller neu und prüfen Sie, ob der Fehler danach weiterhin auftritt. Wenn der Fehler weiterhin besteht, überprüfen Sie die Konnektivität des Controllers, die angeschlossenen Kommunikationsgeräte und die Stabilität der Stromversorgung. Sollte das Problem nach dem Neustart des Controllers weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte an den Support und fügen Sie Screenshots der Fehlermeldung, des Controller-Status und der letzten Systemaktivitäten bei.

Wenn Sie nach der Konfiguration einer festen IP-Adresse keinen Zugriff mehr auf die Inbetriebnahme-Oberfläche haben, verwendet der Controller möglicherweise Netzwerkeinstellungen, die von Ihrer aktuellen Netzwerkkonfiguration aus nicht erreichbar sind. Wenn Sie die konfigurierte feste IP-Adresse kennen, verbinden Sie Ihren Computer über ein Ethernet-Kabel direkt mit dem SmartgridOne Controller und konfigurieren Sie Ihren Computer mit einer festen IP-Adresse im selben Subnetzbereich. Rufen Sie anschließend die konfigurierte IP-Adresse des Controllers in Ihrem Webbrowser auf. Vermeiden Sie bei dieser Testverbindung die Verwendung von Switches oder Routern. Wenn Sie die konfigurierte IP-Adresse nicht kennen, können Sie sie möglicherweise über mDNS oder durch Scannen des lokalen Netzwerks ermitteln. In einigen Fällen kann ein Zurücksetzen des SmartgridOne-Controllers erforderlich sein, um den Zugriff wiederherzustellen. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich mit Angaben zu den konfigurierten Netzwerkeinstellungen und dem Status des Controllers an den Support.

Wenn die Inbetriebnahme-Schnittstelle meldet, dass der Controller offline ist, überprüfen Sie zunächst, ob der SmartgridOne-Controller über eine funktionierende Internetverbindung verfügt. Sie können dies testen, indem Sie die Netzwerkverbindung des an den Controller angeschlossenen Ethernet-Kabels überprüfen oder das lokale Netzwerk scannen, um die IP-Adresse des Controllers zu ermitteln. In Netzwerken mit festen IP-Adressen sollten Sie sicherstellen, dass die Netzwerkeinstellungen des Controllers korrekt konfiguriert sind, da der Controller standardmäßig DHCP verwendet. Überprüfen Sie außerdem, ob die erforderlichen ausgehenden Firewall-Ports freigegeben sind und ob die Richtlinien zur Ethernet-Verkabelung korrekt befolgt wurden. Wenn der Controller eine 4G- oder 5G-Verbindung nutzt, überprüfen Sie die Qualität des Mobilfunksignals, die Platzierung des Routers und ob das Datenpaket noch über ausreichend Datenvolumen verfügt. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Netzwerkkonfiguration, des Controller-Status und der Verbindungseinstellungen an den Support.

Wenn das EMS mehr Mobilfunk- oder Internetdaten verbraucht als erwartet, prüfen Sie zunächst, ob die Datensparfunktion aktiviert ist. Externe Signalintegrationen und Live-Datenquellen können ebenfalls den Datenverbrauch erhöhen, da sie oft eine ständige Online-Verbindung und häufige Aktualisierungen erfordern. Wenn der Controller eine 4G- oder 5G-Verbindung nutzt, stellen Sie sicher, dass das verfügbare Datenvolumen für die Einrichtung der Installation ausreicht. Überprüfen Sie außerdem, ob andere Geräte, die dieselbe Internetverbindung nutzen, erhebliche Datenmengen verbrauchen. Sollte der Datenverbrauch unerwartet hoch bleiben, wenden Sie sich bitte an den Support und geben Sie dabei Details zu den aktiven Integrationen, der Art der Internetverbindung und der Controller-Konfiguration an.

Inkonsistente Daten können auftreten, wenn der Onboarding-Prozess nicht korrekt abgeschlossen wurde oder wenn wichtige Konfigurationseinstellungen übersprungen wurden. Bitte überprüfen Sie, ob alle Installationseinstellungen, Geräte, Preiseinstellungen und Asset-Informationen korrekt eingegeben wurden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Onboarding abgeschlossen wurde, wenden Sie sich bitte an den Support, damit wir die Installationskonfiguration überprüfen können.

Fehlende oder fehlerhafte Daten können verschiedene Ursachen haben. Überprüfen Sie zunächst, ob der Controller online ist und ob die angeschlossenen Geräte mit Strom versorgt werden und ordnungsgemäß kommunizieren. Mögliche Ursachen sind ein Offline-Controller, fehlende Gerätekommunikation, eine unvollständige Gerätekonfiguration, die Anzeige eines falschen Geräts oder Untergeräts, ein vorübergehendes Netzwerkproblem oder fehlerhafte Installationsmetadaten. Bei Datenproblemen ist unter Umständen eine weitere Untersuchung durch den Support erforderlich. Bitte geben Sie bei der Erstellung eines Tickets den Namen der Installation, das betroffene Gerät, den Zeitraum und Screenshots an.

Bevor Sie ein Support-Ticket erstellen, überprüfen Sie bitte, ob der Controller online ist, alle Geräte eingeschaltet sind, die Netzwerkverbindung funktioniert, die Geräte miteinander kommunizieren, Sie das richtige Gerät oder Untergerät anzeigen, die Preis- und Installationseinstellungen vorgenommen wurden, aktive Alarme vorliegen und der Controller auf dem neuesten Stand ist. Sollte das Problem weiterhin bestehen, erstellen Sie ein Support-Ticket und fügen Sie Screenshots, Zeitstempel sowie Informationen zu den betroffenen Geräten bei.

Support-Tickets

Sie können über das Support-Portal ein Support-Ticket erstellen. Geben Sie dabei so viele relevante Informationen wie möglich an, beispielsweise den Namen der Installation, das betroffene Gerät, eine klare Beschreibung des Problems, den Zeitraum, in dem das Problem aufgetreten ist, Screenshots, Fehlermeldungen sowie gegebenenfalls die Marke und das Modell des Geräts. Dies hilft dem Support, das Problem schneller zu untersuchen.

Tutorials und Anleitungen

Wenn der Controller die eingegebene Adresse nicht überprüfen kann, versuchen Sie stattdessen, den Namen einer nahegelegenen Stadt oder Stadt zu verwenden. Die Adresse wird nur zum Abrufen von Wettervorhersagen verwendet, daher ist keine genaue Adresse erforderlich. Ein nahegelegenes Bevölkerungszentrum eignet sich gut für korrekte Wetterdaten.

Für einige Installationen ist Zubehör wie DS1242-Relaismodule, RS485-zu-Ethernet-Konverter oder P1-auf-USB-Dongles erforderlich. Jedes Zubehör hat seine eigenen Installations- und Konfigurationsschritte. Bitte folgen Sie der speziellen Installationsanleitung oder dem Tutorial-Video für das von Ihnen verwendete Zubehör.

Sie können kompatible Geräte über RS485 hinzufügen, indem Sie das Gerät an den Controller anschließen und die richtigen seriellen Kommunikationseinstellungen konfigurieren. In der Regel benötigen Sie die richtige A/B-Verkabelung, Modbus-Adresse, Baudrate, Parität und Stoppbit-Einstellungen sowie den richtigen Gerätetyp auf der Plattform. Für unterstützte Gerätetypen ist ein Tutorial-Video verfügbar.

Um ein Gerät über Modbus TCP hinzuzufügen, muss das Gerät über das lokale Netzwerk erreichbar sein. In der Regel benötigen Sie die Geräte-IP-Adresse, den Modbus-TCP-Port, gegebenenfalls die richtige Geräte-ID, den richtigen Gerätetyp und die Bestätigung, dass Modbus TCP auf dem Gerät aktiviert ist. Stellen Sie sicher, dass der Controller und das Gerät mit demselben Netzwerk verbunden sind oder dass das Routing zwischen ihnen korrekt konfiguriert ist.

Geräte und Integrationen

Wenn die P1-Verbindung als „nicht verfügbar“ angezeigt wird, überprüfen Sie zunächst, ob das Kabel an den richtigen P1-Anschluss des digitalen Messgeräts angeschlossen ist und nicht versehentlich an einen ähnlichen Anschluss wie beispielsweise S1. Überprüfen Sie außerdem, ob der USB-Stecker am SmartgridOne-Controller vollständig eingesteckt und korrekt angeschlossen ist. Lose oder fehlerhafte Kabelverbindungen sind die häufigste Ursache für eine nicht verfügbare P1-Kommunikation. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Verkabelung und des Verbindungsstatus des Controllers an den Support.

Wenn keine Geräte am RS485-Bus gefunden werden, überprüfen Sie zunächst, ob für jedes angeschlossene Gerät eine eindeutige Kommunikationsadresse korrekt konfiguriert ist. Überprüfen Sie außerdem, ob die Polarität der RS485-Verkabelung korrekt ist, da eine vertauschte A/B-Verkabelung die Kommunikation verhindern kann. Stellen Sie sicher, dass die RS485-Verdrahtungsrichtlinien befolgt wurden und dass alle Geräte das ausgewählte Kommunikationsprotokoll und die Baudrateneinstellungen unterstützen. Bei einigen Geräten muss zudem die Fernkommunikation oder die Modbus-Steuerung lokal aktiviert werden, bevor sie auf dem RS485-Bus reagieren können. In bestimmten Fällen verwenden Geräte möglicherweise hohe Standardadressen, was die Erkennung während des Scans verzögern kann. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich mit Screenshots der Verdrahtungskonfiguration, der Kommunikationseinstellungen und der konfigurierten Geräteadressen an den Support.

Sollte ein Gerät plötzlich nicht mehr mit dem EMS kommunizieren, überprüfen Sie zunächst, ob der SmartgridOne-Controller online und mit dem Internet verbunden ist. Prüfen Sie außerdem, ob das betroffene Gerät im lokalen Netzwerk noch erreichbar ist. Bei Geräten mit WLAN-Verbindung sollten Sie sicherstellen, dass das WLAN-Signal stabil ist und sich das konfigurierte WLAN-Passwort nicht geändert hat. Wenn der Controller eine 4G- oder 5G-Verbindung nutzt, überprüfen Sie die Qualität des Mobilfunksignals, die Platzierung des Routers und ob das verfügbare Datenvolumen ausreicht. Eine schlechte Verbindung, instabile Netzwerke oder ein unterbrochener Internetzugang können zu Kommunikationsausfällen zwischen dem Controller und den verbundenen Geräten führen. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots des Controller-Status, der Netzwerkeinstellungen und des Kommunikationsstatus der Geräte an den Support.

Wenn der Controller das Gerät zwar erkennt, aber keine Verbindung herstellen kann, müssen möglicherweise noch zusätzliche Kommunikations- oder Fernsteuerungseinstellungen lokal aktiviert werden. Bei vielen Geräten müssen die externe Kommunikation, der API-Zugriff, die Modbus-Kommunikation oder die Fernsteuerungsberechtigungen ausdrücklich aktiviert werden, bevor das EMS eine erfolgreiche Verbindung herstellen kann. Überprüfen Sie die gerätespezifischen Integrations- oder Konfigurationsanweisungen und stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Kommunikationseinstellungen auf dem Gerät aktiviert sind. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Kommunikationseinstellungen des Geräts und des Verbindungsstatus an den Support.

Wenn ein Gerät bei der Ethernet-Geräteerkennung nicht gefunden wird, überprüfen Sie zunächst, ob das Gerät eingeschaltet und ordnungsgemäß mit dem Netzwerk verbunden ist. Prüfen Sie, ob die Ethernet-Verbindung funktioniert und ob das Gerät von einem anderen Computer im selben Netzwerk aus erreichbar ist. Wenn in der Installation feste IP-Adressen verwendet werden, stellen Sie sicher, dass das Gerät über die richtige IP-Konfiguration verfügt. Der SmartgridOne-Controller und das Gerät müssen sich normalerweise im selben Subnetz befinden, um korrekt kommunizieren zu können. Vergewissern Sie sich außerdem, dass die Richtlinien zur Ethernet-Verkabelung befolgt wurden und dass keine VLAN-Trennung die Kommunikation zwischen dem Controller und dem Gerät verhindert. Das Scannen des lokalen Netzwerks mit einem IP-Scanner kann dabei helfen, das fehlende Gerät zu lokalisieren. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Netzwerkkonfiguration und der Geräteeinstellungen an den Support.

Wenn Sie einen eigenen Steuerungsalgorithmus implementieren oder eine benutzerdefinierte Automatisierungslogik integrieren möchten, können Sie die von der Plattform bereitgestellte externe API nutzen. Die API ermöglicht es externen Systemen, Anwendungen oder Skripten, Daten zu überwachen und Steuerbefehle an unterstützte Geräte und Anlagen zu senden. Der Funktionsumfang hängt von den angeschlossenen Geräten, den Berechtigungen und den API-Funktionen ab. Informationen zur Authentifizierung, zu den verfügbaren Endpunkten und zu Integrationsbeispielen finden Sie in der API-Dokumentation.

Der Standardzustand eines Relais bestimmt dessen normales Verhalten, wenn keine aktive EMS-Steuerungsmaßnahme vorliegt. Ein als „Eingeschaltet“ konfiguriertes Relais bleibt normalerweise aktiv und verbraucht Strom, es sei denn, das EMS blockiert oder deaktiviert es vorübergehend. Ein als „Ausgeschaltet“ konfiguriertes Relais bleibt normalerweise inaktiv, bis das EMS auf Grundlage der konfigurierten Steuerungslogik oder des Optimierungsverhaltens beschließt, es zu aktivieren. Der Standardzustand definiert lediglich das normale Verhalten des Relais und deaktiviert die EMS-Steuerung nicht. Das EMS kann das Relais je nach Installationseinstellungen und Optimierungsstrategie weiterhin automatisch ein- oder ausschalten.

Wenn der Energiezähler falsche Werte anzeigt, überprüfen Sie zunächst, ob der Zähler in der richtigen Richtung installiert ist. Eine verkehrte Installation kann dazu führen, dass die Messwerte für Import und Export falsch angezeigt werden. In vielen Fällen kann die Messrichtung auch über die Geräteeinstellungen in der Inbetriebnahme-Oberfläche virtuell umgekehrt werden. Überprüfen Sie bei dreiphasigen Energiezählern, ob alle Phasen an die richtigen Kabel und Klemmen angeschlossen sind. Eine falsche Phasenverdrahtung oder Kalibrierungsprobleme können zu ungenauen Leistungs- oder Energiemessungen führen. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Zählerkonfiguration, der Verkabelung und der gemeldeten Messwerte an den Support.

EV-Ladestationen erhalten in der Regel einen maximal zulässigen Ladestrom vom EMS, doch letztendlich entscheidet das Fahrzeug selbst, wie viel Leistung es tatsächlich aufnimmt. In vielen Fällen lässt das EMS bereits die volle Ladeleistung zu, während das Elektrofahrzeug intern die Ladegeschwindigkeit drosselt. Dies ist besonders häufig der Fall, wenn die Batterie des Elektrofahrzeugs fast voll ist, wenn die Batterietemperaturen außerhalb des optimalen Bereichs liegen oder wenn das Fahrzeug das Laden vorübergehend begrenzt, um die Batterie zu schützen. Wenn die Ladegeschwindigkeit unerwartet niedrig erscheint, überprüfen Sie die konfigurierten Ladegrenzen, die Einstellungen der Ladestation und den Ladezustand des Fahrzeugs. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich mit Screenshots der Ladestationseinstellungen und des Ladeverhaltens an den Support.

Bei einigen Kombinationen aus Elektrofahrzeug und Ladestation ist ein Mindestladestrom erforderlich, um den Betrieb aufrechtzuerhalten; wird der Ladevorgang vollständig unterbrochen, kann es zu einem Fehlermodus kommen. In vielen Fällen benötigen Elektrofahrzeuge mindestens 6 A Ladestrom, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Wenn das Elektrofahrzeug während der EMS-Steuerung wiederholt in den Fehlermodus wechselt, überprüfen Sie die Einstellungen der Ladestation in der Inbetriebnahmeoberfläche und vergewissern Sie sich, ob die Option „Ladeunterbrechung zulassen“ korrekt konfiguriert ist. Bei Elektrofahrzeugen, die eine Unterbrechung des Ladevorgangs nicht unterstützen, sollte diese Option in der Regel deaktiviert sein, damit das EMS einen Mindestladestrom aufrechterhält, anstatt den Ladevorgang vollständig zu stoppen. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Ladeeinstellungen des Elektrofahrzeugs und allen gemeldeten Fehlermeldungen an den Support.

Bei einigen Kombinationen aus Elektrofahrzeug und Ladestation kann der Ladevorgang nicht vollständig unterbrochen werden, sodass ein Mindestladestrom – häufig etwa 6 A – erforderlich ist, um die Betriebsbereitschaft aufrechtzuerhalten. Wenn der Ladevorgang sofort mit geringer Leistung beginnt, prüfen Sie, ob die Ladestation die Unterbrechung des Ladevorgangs unterstützt und ob diese Option in den Geräteeinstellungen der Inbetriebnahme-Schnittstelle aktiviert ist. Vergewissern Sie sich außerdem, dass die Ladestation die Fernsteuerung zulässt und korrekt mit dem EMS kommuniziert. Ladestationen mit instabiler oder unterbrochener Kommunikation können in einen Fallback-Lademodus mit geringem Ladestrom wechseln. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Ladestations-Einstellungen, des Kommunikationsstatus und des Ladeverhaltens an den Support.

Schauen Sie zunächst in unserer Integrationsdokumentation nach, ob das Gerät oder die Marke bereits unterstützt wird. Sollte die Integration dort nicht aufgeführt sein, reichen Sie bitte über unsere Website einen Integrationsantrag ein. Geben Sie dabei die Marke und das Modell, das Kommunikationsprotokoll, den Anwendungsfall, gegebenenfalls technische Unterlagen sowie die gewünschten Steuerungs- oder Überwachungsfunktionen an.

In einigen Fällen bleiben die mit dem Controller verknüpften Metadaten auch nach dem Entfernen eines Geräts gespeichert. Dies kann dazu führen, dass dasselbe Gerät nicht mehr korrekt hinzugefügt werden kann. Diese Daten müssen möglicherweise vom Support überprüft und bereinigt werden, da Kunden keinen Zugriff auf die dafür erforderlichen internen Debugging-Tools haben. Bitte wenden Sie sich an den Support, wenn Sie ein entferntes Gerät nicht erneut hinzufügen können.

Wenn ein Modbus-Gerät die Verbindung ablehnt, liegt das Problem häufig auf der Geräteseite oder in den Kommunikationseinstellungen. Überprüfen Sie die Modbus-Adresse, die Baudrate, die Parität, die Stoppbits und andere serielle Einstellungen für RS485. Bei Modbus TCP überprüfen Sie die IP-Adresse, den Port, die Geräte-ID und ob Modbus TCP aktiviert ist. Überprüfen Sie außerdem, ob bereits ein anderes System an den Modbus-Port angeschlossen ist, und kontrollieren Sie die RS485-Verkabelung, den Abschlusswiderstand und die Polarität. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit der Gerätedokumentation und den von Ihnen verwendeten Kommunikationseinstellungen an den Support.

Die Ursache hängt vom Kommunikationsprotokoll und dem Schritt ab, in dem die Geräteerkennung fehlschlägt. Das Problem kann beim ersten Scan, bei der Geräteidentifizierung oder beim Versuch des Systems, den richtigen Gerätetyp zu ermitteln, auftreten. Es kann auch mit der Verkabelung, den Netzwerkeinstellungen, der Modbus-Konfiguration oder dem Verhalten eines nicht unterstützten Geräts zusammenhängen. Überprüfen Sie, ob das Gerät eingeschaltet ist, die Verkabelung oder Netzwerkverbindung korrekt ist, die Kommunikationseinstellungen mit den Geräteeinstellungen übereinstimmen, der Gerätetyp unterstützt wird und das richtige Protokoll verwendet wird. Wenn das Gerät immer noch nicht hinzugefügt werden kann, wenden Sie sich an den Support und geben Sie die Gerätemarke, das Modell, das Protokoll, den Verbindungstyp und den Schritt an, bei dem der Vorgang fehlschlägt.

Preisstruktur

Festpreise können konfiguriert werden, indem die entsprechenden Kauf- und Injektionspreise eingegeben werden. Diese Werte werden vom EMS zur Berechnung und Optimierung des Energieverhaltens verwendet. Stellen Sie sicher, dass die Werte den tatsächlichen Vertrag des Kunden so genau wie möglich widerspiegeln.

Day-Ahead-Preise sind stündliche Strompreise, die auf dem Energiemarkt für den Folgetag veröffentlicht werden. Das EMS verwendet diese Preise, um das Lade-, Entlade- und Energieverbrauchsverhalten auf der Grundlage der erwarteten Stromkosten zu optimieren. In vielen Regionen werden die Preise über EPEX Spot bereitgestellt und täglich aktualisiert. Die Verfügbarkeit und Genauigkeit der Day-Ahead-Preise hängen vom konfigurierten Land, dem Preisvertrag und der Verfügbarkeit der Marktdaten ab.

Die variable Preisgestaltung kann auf der Plattform konfiguriert werden, indem der entsprechende Preistyp ausgewählt und die erforderlichen Vertrags- oder Marktinformationen eingegeben werden. Dadurch kann das EMS dynamische Strompreise bei der Optimierung der Anlage berücksichtigen. Bitte stellen Sie sicher, dass der gewählte Vertragstyp dem tatsächlichen Energievertrag des Kunden entspricht.

Konten und Zugriff

Falls Ihr Benutzername oder Passwort in der Inbetriebnahme-Oberfläche abgelehnt wird, überprüfen Sie zunächst, ob der SmartgridOne-Controller korrekt registriert und mit Ihrem Konto auf der Plattform verknüpft ist. Überprüfen Sie außerdem, ob das von Ihnen verwendete Konto über ausreichende Zugriffsrechte für den Controller oder die Anlage verfügt. Wenn der Controller offline ist und Sie die lokalen Anmeldedaten nicht kennen, müssen Sie sich möglicherweise an Ihren Netzbetreiber oder Installateur wenden, um das Wiederherstellungspasswort für den lokalen Zugriff zu erhalten. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte an den Support und geben Sie dabei Details zum verwendeten Konto, den Status des Controllers sowie eventuell angezeigte Fehlermeldungen an.

Ein Gerät kann über die Plattform beansprucht werden, indem Sie den Prozess zur Gerätebeanspruchung befolgen. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Geräteinformationen zur Hand haben, bevor Sie beginnen. Der Prozess zur Gerätebeanspruchung kann einige Minuten dauern. Falls das Gerät nicht beansprucht werden kann, überprüfen Sie, ob es online ist und ob es bereits von einem anderen Konto beansprucht wurde.

Der Kunde kann auf der Anmeldeseite eine Passwortzurücksetzung beantragen. In den meisten Fällen ist das Problem damit behoben. Manchmal kommt es vor, dass E-Mails an das Konto aufgrund von Ratenbeschränkungen des Mail-Servers, Spam-Filtern oder falschen E-Mail-Einstellungen verspätet zugestellt oder blockiert werden. Bitte bitten Sie den Kunden, auch seinen Spam- oder Junk-Ordner zu überprüfen.

Wenn Sie Endnutzer sind, müssen Sie von Ihrem Installateur Zugriff erhalten. Sobald Ihnen der Zugriff gewährt wurde, erhalten Sie eine E-Mail mit Ihren Anmeldedaten. Wenn Sie Installateur sind, können Sie ein Konto erstellen, indem Sie Ihr Unternehmen über die Anmeldeseite der Plattform registrieren. Befolgen Sie die Anmeldeschritte, um Zugriff zu beantragen. Falls Sie keine E-Mail erhalten, überprüfen Sie Ihren Spam-Ordner oder vergewissern Sie sich, dass die richtige E-Mail-Adresse angegeben wurde.

Akku, Leistungs-grenzen und Energie-verhalten

Wenn Sie nicht möchten, dass sich die Batterie während des Ladens Ihres Elektrofahrzeugs entlädt, können Sie die Ladeeinstellungen so konfigurieren, dass für bestimmte Ladesteckdosen oder Ladestationen keine Batterieenergie verwendet wird. Dadurch kann das Ladegerät Netz- oder Solarenergie vorrangig nutzen, anstatt Strom aus dem Batteriesystem zu beziehen. Die genaue Konfiguration hängt von der Integration des Ladegeräts und der Installationskonfiguration ab. Informieren Sie sich auf der Konfigurationsseite für das Laden von Elektrofahrzeugen oder in der Installationsanleitung über die verfügbaren Einstellungen für Energiequellen und Optionen zum Ladeverhalten. Sollte die Konfiguration nicht wie erwartet funktionieren, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Lade- und Batterieeinstellungen an den Support.

Wenn mehr Leistung ins Netz eingespeist wird als der konfigurierte Grenzwert zulässt, überprüfen Sie zunächst, ob die zulässige Netzeinspeiseleistung in den EMS-Einstellungen korrekt konfiguriert ist. Überprüfen Sie außerdem, ob der Solarsteuerungsmodus auf einen Modus eingestellt ist, der die Einspeiseleistung aktiv begrenzt. Die angeschlossenen Solarwechselrichter müssen fernsteuerbar sein und ordnungsgemäß mit dem EMS verbunden sein, damit sie Einspeisebegrenzungsbefehle empfangen können. Wenn ein oder mehrere Solarwechselrichter nicht mit dem Controller verbunden sind, kann das EMS die gesamte Einspeiseleistung möglicherweise nicht korrekt begrenzen. Stellen Sie bei Anlagen mit Hybridwechselrichtern sicher, dass sowohl die PV-Anlage als auch die Batterie bei der Gerätekonfiguration korrekt hinzugefügt wurden. Wenn die Batterie vollständig geladen ist, während die unkontrollierte Solarstromproduktion weiterläuft, kann es ebenfalls zu vorübergehenden Überschreitungen der Einspeisegrenze kommen. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich mit Screenshots der Einspeiseeinstellungen, der Wechselrichterkonfiguration und der Leistungsdiagramme an den Support.

Das EMS kann die Entladung der Batterie als Teil eines integrierten Schutzmechanismus bereits kurz vor Erreichen des konfigurierten Mindestladestands unterbrechen. Diese Sicherheitsmarge trägt dazu bei, zu verhindern, dass die Batterie aufgrund kleiner Messschwankungen oder der Selbstentladung der Batterie wiederholt zwischen Lade- und Entladebetrieb wechselt. Wenn der Ladezustand der Batterie aufgrund der natürlichen Selbstentladung unter den konfigurierten Mindestwert fällt, lädt das EMS die Batterie möglicherweise kurzzeitig wieder auf, um ein stabiles Reserveniveau wiederherzustellen. Um ein instabiles Verhalten aufgrund kleiner Ungenauigkeiten bei der Ladezustandsmessung zu vermeiden, hält der Regler in der Regel einen Puffer von etwa 1–2 % über dem konfigurierten Mindestwert vor. Dieses Verhalten ist normal und trägt zum Schutz der Batteriegesundheit und der Systemstabilität bei.

Wenn sich der Ladezustand der Batterie plötzlich ändert, unerwartet abfällt oder auf Null springt, liegt dies häufig an einem Ungleichgewicht zwischen den Batteriezellen. In vielen Fällen benötigt das Batteriemanagementsystem einen vollständigen Ladezyklus, um die Batterie korrekt auszugleichen und neu zu kalibrieren. Eine gängige Lösung besteht darin, die Batterie zwangsweise auf 100 % aufzuladen und sie mehrere Stunden lang voll aufgeladen zu halten. Für eine einmalige Neuausgleichung können Sie die Test- oder manuelle Übersteuerungsfunktion nutzen, um den Akku über einen längeren Zeitraum aufzuladen. Einige Anlagen unterstützen auch eine Funktion zur planmäßigen Wartungsladung, um die Zellen regelmäßig automatisch neu auszugleichen. Sollte das Problem nach einem vollständigen Ausgleichszyklus weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots des Batteriestatus und des Ladezustandsverlaufs an den Support.

Die Batterie lädt oder entlädt sich möglicherweise nicht immer mit der vollen Nennleistung des Wechselrichters. Dies kann verschiedene Ursachen haben. In vielen Anlagen sind in den Einstellungen des Batteriewechselrichters Lade- oder Entladegrenzen konfiguriert, um das Batteriesystem zu schützen. Zudem kann die Batterie selbst eine geringere Nennleistung aufweisen als der Wechselrichter. Auch die Batterietemperatur kann die Leistung beeinträchtigen, da viele Batterien ihre Leistung außerhalb ihres optimalen Betriebstemperaturbereichs automatisch drosseln. Eine weitere mögliche Ursache ist das Ausgleichsverhalten der Batteriezellen, bei dem das Batteriemanagementsystem das Laden oder Entladen vorübergehend begrenzt, um die internen Zellen auszugleichen. In einigen Fällen kann das vollständige Laden der Batterie dazu beitragen, den ausgeglichenen Betrieb wiederherzustellen. Überprüfen Sie außerdem, ob die Gerätekonfiguration den Energieexport ins Netz zulässt, falls ein Export erwartet wird. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Wechselrichter-Einstellungen, des Batteriestatus und der Leistungsdiagramme an den Support.

Wenn die Batterieleistung ständig schwankt oder schnell zwischen Laden und Entladen wechselt, prüfen Sie zunächst, ob der Energiezähler verkehrt herum installiert oder konfiguriert ist. Eine falsche Zählrichtung kann dazu führen, dass das EMS falsch auf gemessene Netzströme reagiert. In vielen Fällen lässt sich die Zählrichtung in den Geräteeinstellungen der Inbetriebnahme-Oberfläche virtuell umkehren. Eine weitere häufige Ursache ist eine verzögerte oder nicht synchronisierte Kommunikation zwischen der Batterie und dem Netzzähler. Wenn ein Gerät die Messwerte langsamer aktualisiert als das andere, kann das EMS die Batterieleistung kontinuierlich überkorrigieren, was zu einem Schwankungsverhalten führt. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Leistungsdiagramme, der Geräteeinstellungen und der Zählerkonfiguration an den Support.

Im Eigenverbrauchsmodus passt das EMS die Batterieleistung kontinuierlich an, um den Netzstrom nahe Null zu halten. Geringfügige Abweichungen sind jedoch normal und können aufgrund von Genauigkeitsgrenzen des Wechselrichters und Reaktionsverzögerungen im Regelkreis auftreten. Viele Batteriewechselrichter weisen eine Mess- oder Regelgenauigkeit von etwa 1 % auf, insbesondere bei niedrigeren Leistungsstufen. Zudem benötigt der Regler etwas Zeit, um Veränderungen im Verbrauch zu erkennen und aktualisierte Steuersignale an die Batterie zu senden. Bei sich schnell änderndem Verbrauch im Haushalt oder am Standort kann dies zu kleinen vorübergehenden Einspeise- oder Entnahmewerten führen, anstatt stets einen exakten Nullwert aufrechtzuerhalten. In den meisten Anlagen ist mit einer kombinierten Genauigkeitsabweichung von etwa 2 % der Nennleistung des größten Geräts zu rechnen.

Im Rahmen der Kostenoptimierung berechnet das EMS seine Planung kontinuierlich neu, basierend auf Energiepreisen, Prognosen, Verbrauchsgewohnheiten und dem Verhalten der Geräte. In manchen Situationen kann der Regler zu dem Schluss kommen, dass das Laden oder Entladen der Batterie derzeit wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, was dazu führt, dass keine Batterieaktivität stattfindet. Überprüfen Sie zunächst, ob der lokale Batteriesteuerungsmodus korrekt auf Kostenoptimierung eingestellt ist und ob keine externen Steuersignale oder Integrationen von Drittanbietern das lokale Verhalten überschreiben. Überprüfen Sie außerdem, ob die Batterie oder der Wechselrichter eine Fernsteuerung zulässt und ob die konfigurierten Preiseinstellungen korrekt sind. Wenn die Batterie inaktiv bleibt, überprüfen Sie, ob die Preisspanne zwischen niedrigen und hohen Strompreisen groß genug ist, um den Einsatz der Batterie zu rechtfertigen. In einigen Fällen kann eine Verringerung des Mindestpreisdifferenzschwellenwerts für die Speichersteuerung dazu beitragen, dass das EMS die Batterie häufiger aktiviert. Vermeiden Sie es, diesen Wert zu niedrig einzustellen, da dies die Optimierungseffizienz verringern kann. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Preis-Einstellungen, der Planungsübersicht und des Batterieverhaltens an den Support.

Die Kostenoptimierungsplanung des EMS wird auf der Grundlage aktualisierter Prognosen, Preisinformationen, des Gerätestatus und des gemessenen Energieverbrauchsverhaltens kontinuierlich neu berechnet und angepasst. Aus diesem Grund können zuvor geplante Maßnahmen später geändert werden, wenn der Regler feststellt, dass eine andere Maßnahme optimaler oder notwendiger ist. Sollte das Verhalten unerwartet erscheinen, überprüfen Sie zunächst, ob der lokale Batteriesteuerungsmodus korrekt auf Kostenoptimierung eingestellt ist und ob keine externen Steuersignale oder Integrationen von Drittanbietern das lokale Verhalten überschreiben. Überprüfen Sie außerdem, ob das Gerät eine Fernsteuerung zulässt und ob die konfigurierten Preis-Einstellungen korrekt sind. In einigen Fällen kann das Zurücksetzen des Vorhersagemodells oder das Deaktivieren von Energiehandelsfunktionen helfen, das erwartete Planungsverhalten wiederherzustellen. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Planungsübersicht, der Preis-Einstellungen und der aktuellen Batterieaktivität an den Support.

Sollte sich die Batterie während der Kostenoptimierung zu unerwarteten Zeitpunkten auf- oder entladen, überprüfen Sie zunächst, ob der lokale Batteriesteuerungsmodus korrekt auf Kostenoptimierung eingestellt ist. Prüfen Sie außerdem, ob externe Steuersignale oder Integrationen von Drittanbietern aktiv sind, da diese das lokale Steuerungsverhalten außer Kraft setzen können. Stellen Sie sicher, dass die angeschlossene Batterie oder der Wechselrichter eine Fernsteuerung oder EMS-Steuerung zulässt und dass keine aktiven Fehler oder Alarme am Gerät vorliegen. Eine falsche Preiskonfiguration kann ebenfalls zu unerwartetem Lade- oder Entladeverhalten führen. Überprüfen Sie daher, ob der konfigurierte Energievertrag und die Preiseinstellungen korrekt sind. In einigen Fällen kann das Zurücksetzen des Vorhersagemodells helfen, das normale Optimierungsverhalten wiederherzustellen. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich mit Screenshots der Steuerungseinstellungen, der Preiskonfiguration und des aktuellen Batterieverhaltens an den Support.

Standardmäßig wendet das EMS möglicherweise einen Sicherheitsfaktor an, der unter der konfigurierten Einspeisegrenze liegt, um das Risiko einer Überschreitung der Netzgrenzen bei plötzlichen Leistungsschwankungen zu verringern. Bei einer konfigurierten Einspeisegrenze von beispielsweise 100 kW kann das System die Erzeugung auf 90 kW begrenzen. Diese Sicherheitsmarge hilft dem Regler, sicher auf schnelle Änderungen der Solarstromerzeugung zu reagieren, die durch Wetterbedingungen oder Lastschwankungen verursacht werden. Der Sicherheitsfaktor lässt sich in der Regel in den erweiterten Einstellungen des Reglers anpassen. Es wird empfohlen, den Sicherheitsfaktor unter 100 % zu halten, wenn die Anlage sowohl Verbraucher als auch Erzeuger umfasst oder wenn große Schwankungen zu erwarten sind. Erhöhen Sie die Grenze nur, wenn Sie sicher sind, dass die Anlage sicher betrieben werden kann, ohne dass Leistungsschalter ausgelöst werden oder Netzgrenzen überschritten werden.

Leistungsschalter können auslösen, wenn sich die Solarstromproduktion zu schnell ändert und die konfigurierten Netz- oder Leistungsgrenzen überschreitet. Dies tritt besonders häufig bei instabilen Wetterbedingungen auf, bei denen die PV-Produktion stark schwankt, beispielsweise wenn Wolken über die Anlage ziehen. Um das Risiko von Leistungsschalterauslösungen zu verringern, stellen Sie sicher, dass die Solarstromproduktion auch vom EMS gesteuert wird. Wenn eine direkte Solarsteuerung nicht möglich ist, konfigurieren Sie eine sichere Produktionsanstiegsrate, beispielsweise 25 % pro Minute, um plötzliche Leistungsspitzen zu vermeiden. Wenn das Problem weiterhin besteht, überprüfen Sie die konfigurierten Netzgrenzwerte und wenden Sie sich mit Screenshots der Leistungsdiagramme und der Anlageneinstellungen an den Support.

Falls das EMS nicht dem konfigurierten lokalen Steuerungsmodus folgt, prüfen Sie zunächst, ob ein externes Steuersignal aktiviert ist. Externe Steuerungsintegrationen wie dynamische Energieversorger oder Steuerungssysteme von Drittanbietern können lokale Steuerungsmodi außer Kraft setzen. Vergewissern Sie sich außerdem, dass das angeschlossene Gerät oder der Wechselrichter so konfiguriert ist, dass eine Fern- oder externe Steuerung möglich ist. Aktive Fehler, Alarme oder Gerätefehler können dazu führen, dass das EMS das gewünschte Verhalten nicht umsetzen kann. In einigen Fällen muss die Gerätekonfiguration zudem den Energieexport ins Netz ausdrücklich zulassen. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der lokalen Steuerungseinstellungen, der Konfiguration externer Signale und aller aktiven Alarme an den Support.

Wenn das EMS dem externen Steuersignal nicht folgt, überprüfen Sie zunächst, ob die Integration des externen Signals aktiviert und korrekt konfiguriert ist. Vergewissern Sie sich, dass Sie über einen gültigen Vertrag oder eine Verbindung mit dem Anbieter des externen Signals verfügen und dass die erforderlichen Informationen bei der Einrichtung korrekt eingegeben wurden. Überprüfen Sie außerdem, ob das angeschlossene Gerät oder der Wechselrichter so konfiguriert ist, dass eine Fern- oder externe Steuerung möglich ist. Aktive Störungen, Alarme oder Gerätefehler können dazu führen, dass das EMS das gewünschte Verhalten nicht ausführt. In einigen Fällen muss die Gerätekonfiguration zudem den Energieexport ins Netz ausdrücklich zulassen. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte mit Screenshots der Signalkonfiguration, der Geräteeinstellungen und aller aktiven Alarme an den Support.

Wenn Sie einen dynamischen Energievertrag haben, nutzt das System die konfigurierten Preisinformationen, um die Energieflüsse zu optimieren. Je nach Anlagenkonfiguration, Batterieverhalten, Netzbeschränkungen, Prognosedaten oder Geräteeinschränkungen kann es jedoch weiterhin zu Einspeisungen bei negativen Preisen kommen. Mögliche Ursachen sind eine volle Batterie, eine Batterie, die nicht weiter geladen werden kann, eine Batterie, die keine Sollwerte akzeptiert, Geräte- oder Wechselrichterbeschränkungen, eine unvollständige Preiskonfiguration, verzögerte Prognosen oder Signale oder eine lokale Produktion, die höher ist als der steuerbare Verbrauch oder die Speicherkapazität. Bitte überprüfen Sie, ob der dynamische Vertrag und die Preiseinstellungen korrekt konfiguriert sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich bitte mit dem entsprechenden Zeitraum und Screenshots an den Support.

Leistungsgrenzwerte können gelegentlich vorübergehend überschritten werden. Handelt es sich bei der Überschreitung um eine kurze Spitze, kann dies durch verzögerte Signale oder langsame Geräteresponsen verursacht werden. Der Regler benötigt möglicherweise Zeit, um zu reagieren, insbesondere bei plötzlichen Laständerungen. Wird der Grenzwert über einen längeren Zeitraum überschritten, sind mögliche Ursachen falsche Einstellungen, unbekannte oder nicht verwaltete Lasten, unerwartet anlaufende hohe Lasten, langsame Gerätekommunikation, eine Batterie oder ein Wechselrichter, die die Sollwerte nicht einhalten, oder fehlende Messdaten. Bitte geben Sie bei der Kontaktaufnahme mit dem Support den Zeitraum, den konfigurierten Grenzwert und einen Screenshot des Leistungsdiagramms an.

Es kann verschiedene Gründe geben, warum eine Batterie die Sollwerte des EMS nicht befolgt. In vielen Fällen hängt dies mit der Konfiguration der Batterie zusammen: Manche Batterien müssen ausdrücklich so konfiguriert werden, dass sie eine externe Steuerung durch ein EMS akzeptieren. Ist diese Einstellung nicht aktiviert, ignoriert die Batterie möglicherweise die empfangenen Sollwerte. Die Ursache kann auch in einem Integrationsproblem oder im markenspezifischen Verhalten der Batterie liegen. Bitte überprüfen Sie, ob die Batterie für die Steuerung durch das EMS konfiguriert ist. Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte an den Support und geben Sie dabei die Marke und das Modell der Batterie, das Kommunikationsprotokoll sowie einen Screenshot des aktuellen Verhaltens an.

Übersicht, Layout & Alarm

Manche Alarme stammen direkt vom angeschlossenen Gerät oder vom Hersteller. Diese werden oft als Werksalarme bezeichnet. Je nach Gerät können diese Alarme häufig auftreten, auch wenn keine sofortigen Maßnahmen erforderlich sind. In manchen Fällen dienen sie lediglich der Information oder werden durch die Art und Weise ausgelöst, wie das Gerät seinen internen Status meldet. Sollte ein Alarm unklar sein oder wiederholt auftreten, wenden Sie sich bitte mit einem Screenshot an den Support, damit wir feststellen können, ob Maßnahmen erforderlich sind.

Alarme in Insights weisen darauf hin, dass ein Gerät, ein Controller oder eine Anlage ein Problem oder einen abnormalen Zustand gemeldet hat. Einige Alarme werden vom angeschlossenen Gerät selbst ausgelöst, während andere möglicherweise mit der Kommunikation, der Konfiguration oder dem Verhalten der Anlage zusammenhängen. Um einen Alarm zu untersuchen, überprüfen Sie, welches Gerät ihn ausgelöst hat, wann er begonnen hat, ob er noch aktiv ist, ob das Gerät noch kommuniziert und ob sich die Anlage normal verhält. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was ein Alarm bedeutet, wenden Sie sich bitte mit einem Screenshot des Alarms und des betroffenen Geräts an den Support.

Dies bedeutet in der Regel, dass die mit der Installation verknüpften Metadaten fehlerhaft oder veraltet sind. Es kann auch vorkommen, dass Sie ein übergeordnetes Gerät anstelle der darunterliegenden untergeordneten Geräte anzeigen. In diesem Fall stimmt die angezeigte Asset-Übersicht möglicherweise nicht vollständig mit der physischen Installation überein. Wir empfehlen, diese Metadaten nicht selbst zu ändern. Bitte wenden Sie sich an den Support, damit wir die Konfiguration überprüfen und gegebenenfalls korrigieren können.

Die im EMS angezeigten Energiemesswerte können von denen im Herstellerportal abweichen, da unterschiedliche Berechnungs- oder Messmethoden verwendet werden. Einige Hersteller stellen keine genauen Energiewerte zur Verfügung. In solchen Fällen berechnet der SmartgridOne Controller die Energiewerte auf der Grundlage der Leistungsdaten, die er vom Gerät empfängt. Diese Abweichungen sind zu erwarten und haben keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Regelalgorithmen des SmartgridOne Controllers.

Wenn die App „Einspeisung“ anzeigt, obwohl tatsächlich „Einspeisung“ stattfindet (oder umgekehrt), ist der Netzeinflusszähler wahrscheinlich verkehrt herum eingebaut. Sie können dies korrigieren, indem Sie die Zählrichtung in den Geräteeinstellungen auf der Registerkarte „Geräte“ der Inbetriebnahmeoberfläche anpassen. Wichtig: Kehren Sie die Zählrichtung in den Einstellungen nur um, wenn der Zähler physisch falsch verdrahtet ist. Eine fälschliche Umkehrung der Zählrichtung bei einem ordnungsgemäß installierten Zähler kann zu einem instabilen Systemverhalten und fehlerhaften Regelungsvorgängen führen.

Die Solarstromerzeugung kann doppelt ausgewiesen werden, wenn sowohl der Wechselrichter als auch ein Energiezähler dieselbe Erzeugungsmenge melden. Überprüfen Sie, ob ein Energiezähler zur Messung Ihrer Solarmodule zugewiesen ist. Vergewissern Sie sich in der Konfiguration, dass der Zähler korrekt der Solarstromerzeugungsgruppe zugewiesen ist. Wenn sowohl ein Wechselrichter als auch ein Zähler dieselben Daten melden, passen Sie die Konfiguration an, um Doppelzählungen zu vermeiden.

Das Symbol „Haus“ zeigt die Differenz zwischen dem Netzstromzähler und der Gesamtleistung aller an den SmartgridOne-Controller angeschlossenen Geräte an. In den meisten Fällen entspricht dies dem Verbrauch anderer Verbraucher im Gebäude. Ist eine Batterie oder ein Solarwechselrichter nicht an den SmartgridOne-Controller angeschlossen, wird deren Leistung ebenfalls unter dem Symbol „Haus“ erfasst.

Wenn in der App keine Live-Daten angezeigt werden, überprüfen Sie zunächst, ob der SmartgridOne-Controller online und mit dem Internet verbunden ist. Ist der Controller offline, können keine Daten an die Plattform gesendet werden. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, sollten die Daten automatisch aktualisiert werden. Ist der Controller online, fehlen jedoch weiterhin Daten, muss die Verbindung oder die Gerätekommunikation möglicherweise genauer untersucht werden.

Controller und Updates

Nicht installierte EMS-Systeme müssen vor der Installation nicht manuell abgerufen oder aktualisiert werden. Wenn der SmartgridOne-Controller während des Installationsvorgangs mit dem Internet verbunden ist, sucht er automatisch nach verfügbaren Software-Updates und installiert diese bei Bedarf. Stellen Sie sicher, dass der Controller während der Inbetriebnahme über eine stabile Internetverbindung verfügt, damit die neueste Softwareversion erfolgreich heruntergeladen werden kann.

Sie können die Versionshinweise und das Änderungsprotokoll direkt im SmartgridOne Controller unter „Einstellungen → Über → Änderungsprotokoll“ einsehen. Wenn Sie Zugriff auf die Toolbox-Plattform haben, sind die Informationen zum Änderungsprotokoll auch dort verfügbar. Das Änderungsprotokoll enthält Details zu neuen Funktionen, Verbesserungen, Fehlerbehebungen und unterstützten Integrationen, die in den einzelnen Softwareversionen eingeführt wurden. Sie können auch den Unternehmens-Newsletter abonnieren, um über wichtige Software-Veröffentlichungen und Updates auf dem Laufenden zu bleiben.

You can view the software release notes and changelog directly on the SmartgridOne Controller through the Settings → About → Changelog section. If you have access to the toolbox platform, the changelog information is also available there. The changelog contains details about new features, improvements, bug fixes, and supported integrations introduced in each software version. You can also subscribe to the company newsletter to stay informed about important software releases and updates.

Auf der Benutzeroberfläche des Controllers werden möglicherweise Statusmeldungen zu Verbindung, Gerätekommunikation, Updates oder Konfiguration angezeigt. Diese Meldungen geben Aufschluss darüber, ob der Controller online ist, ob die Geräte miteinander kommunizieren und ob möglicherweise Maßnahmen erforderlich sind. Sollten Sie eine unklare Statusmeldung sehen, lesen Sie bitte die Dokumentation nach oder wenden Sie sich mit einem Screenshot an den Support.

The controller interface may show status messages related to connectivity, device communication, updates, or configuration. These messages help indicate whether the controller is online, whether devices are communicating, and whether action may be required. If you see a status message that is unclear, please check the documentation or contact support with a screenshot.

Sie können den Controller über die Toolbox aktualisieren. Vergewissern Sie sich vor der Aktualisierung, dass der Controller online ist, die Anlage über eine stabile Internetverbindung verfügt und gleichzeitig keine kritischen Konfigurationsarbeiten durchgeführt werden. Ein Tutorial-Video finden Sie im Bereich „Video-Tutorials“.

Sie können die Controller-Version über die Controller-Oberfläche oder die Toolbox überprüfen. Es ist wichtig, den Controller auf dem neuesten Stand zu halten, da Updates Fehlerbehebungen, neue Integrationen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitsupdates enthalten können. Falls Ihr Controller nicht auf dem neuesten Stand ist, können Sie ihn selbst über die Toolbox aktualisieren, indem Sie die Anweisungen zur Aktualisierung befolgen.

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