Aggregation

Um Energieflexibilität erfolgreich zu monetarisieren, braucht es mehr als nur einen Netzanschluss. Es erfordert ein klares Verständnis der drei entscheidenden Phasen: Voraggregation, Aggregation und Handel. Diese Prozesse sind zwar eng miteinander verknüpft, doch jeder Schritt erfordert spezielle Technologien, spezifisches Fachwissen und bestimmte rechtliche Rollen. So arbeiten sie zusammen, um das volle Potenzial Ihrer Energieanlagen auszuschöpfen.

1. Voraggregation

Die technische Grundlage Bei der Voraggregation geht es um Hardware, Konnektivität und Rohdaten. Es handelt sich um die technische Ebene, die einzelne, dezentrale Geräte (wie Ladestationen, Heimakkus, Wärmepumpen oder Solarmodule) steuert und überwacht.

  • Ziel: Genau zu wissen, was Ihnen zur Verfügung steht, und sicherzustellen, dass Sie dies zuverlässig steuern können.
  • Aktivitäten: Geräte verbinden, Daten erfassen (Telemetrie), Basiswerte berechnen und die voraussichtliche Flexibilität pro Gerät prognostizieren (Prognose).
  • Wie hilft Eniris dabei? Jedes Gerät, das mit einem SmartgridOne-Controller oder unserer Cloud-Lösung SmartgridOne Cloud ausgestattet ist, verfügt über eine eigene Prognose darüber, wie sich die Anlage in den kommenden Stunden entwickeln wird. Diese bezieht sich auf den Verbrauch, die Einspeisung und die verfügbare Flexibilität in kWh.

2. Aggregation:

Schaffung von Marktvolumen Eine einzelne Batterie spielt für den nationalen Energiemarkt oft keine Rolle; die Mengen sind einfach zu gering. Aggregation ist die logische Bündelung all dieser vorab aggregierten Einheiten zu einem zuverlässigen Portfolio (einem „Pool“).

  • Ziel: Die Zusammenführung vieler kleiner, unvorhersehbarer Geräte zu einer großen, zuverlässigen und steuerbaren Einheit, die den Anforderungen des Netzbetreibers entspricht.
  • Aufgaben: Ausgleich des Netzes (falls eine Batterie ausfällt, muss eine andere die Leistung übernehmen) und die Bildung marktfähiger Kapazitätsblöcke (zum Beispiel Mindestgebote von 1 Megawatt).
  • Wie unterstützt Eniris dabei? Mit SmartgridX, der VPP-Plattform, kann Eniris die verschiedenen mit SmartgridOne ausgestatteten Geräte zu einem virtuellen Kraftwerk bündeln und die insgesamt verfügbare Leistung bzw. Flexibilität zugänglich machen. Außerdem fasst die Plattform die verschiedenen Prognosen zu Verbrauch, Einspeisung und verfügbarer Flexibilität in kWh zusammen.

3. Handel:

Der Handel ist die tatsächliche Monetarisierung Ihres Gesamtportfolios auf den Energiemärkten (wie dem Day-Ahead-, Intraday- oder Ausgleichsmarkt).

  • Ziel: Den maximalen finanziellen Nutzen aus der vorhandenen Flexibilität zu ziehen.
  • Aufgaben: Festlegung von Bietstrategien, Einsatz von Algorithmen zum Kauf oder Verkauf von Strom zum richtigen Zeitpunkt sowie Berücksichtigung von Marktpreisen und Wettervorhersagen.
  • Wie unterstützt Eniris dabei? Eniris fungiert als Bindeglied zwischen der gebündelten Leistung und einem Händler, der über spezifisches Handels-Know-how und Kenntnisse der komplexen Marktdynamik verfügt. Diese Rolle übernimmt Eniris nicht selbst, da sie häufig mit gesetzlichen Lizenzen verbunden ist (wie beispielsweise die Rolle des Ausgleichsdienstleisters – BSP – oder der für den Ausgleich verantwortlichen Stelle – BRP).

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