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In diesem Artikel befassen wir uns mit der technischen Umsetzung: vom Anschluss des PPC-Moduls bis hin zum komplexen Messkonzept D5.

Auf dem deutschen Markt ist das Smart Meter Gateway (SMGW) von PPC (Power Plus Communications)
Unsere Software kommuniziert direkt mit diesem Gateway, um Daten von einer Vielzahl von Zählern (wie beispielsweise dem ISKRA MT631 oder eBZ-Geräten) abzurufen. Das Ziel? Ein Verhältnis von 1:11 zu erreichen, bei dem ein einziges Gateway Daten von 11 verschiedenen Zählern für unsere Optimierungsalgorithmen bereitstellt.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Projekts ist das Messkonzept D5. Diese Lösung wurde speziell für Mehrfamilienhäuser entwickelt, bei denen die „gemeinschaftliche Gebäudeversorgung“ im Mittelpunkt steht.
In einer MK D5-Konfiguration werden alle Energieflüsse innerhalb eines Gebäudes über eine Kaskadenverbindung detailliert abgebildet:
Das Eniris EMS nutzt die Daten aus dieser Kaskade, um genau zu ermitteln, wie viel Solarenergie den Bewohnern zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung steht und wie viel davon in der Batterie gespeichert werden sollte.
Die Eniris-Plattform geht weit über die einfache Überwachung hinaus. Für dieses Projekt implementieren wir mehrere wichtige Funktionen auf hoher Ebene:
Ein einzigartiger Vorteil unseres Systems ist seine Flexibilität. Wenn sich die Bewohnerzusammensetzung ändert (zum Beispiel, wenn 6 von 11 Mietern teilnehmen), lässt sich unser EMS über die API sofort anpassen. Es ist kein Vor-Ort-Besuch erforderlich, um die Steuerungslogik der Batterie oder die Datenbasis für das Laden und Entladen zu ändern.
Durch die Integration mit dem PPC-Modul ist die Anlage für die Zukunft gerüstet. Steuersignale des Netzbetreibers (DSO) zur Leistungsbegrenzung – zum Schutz des lokalen Netzes – können vom Eniris EMS direkt in umsetzbare Befehle für die Batterie- oder EV-Ladeinfrastruktur umgewandelt werden.
